Die Teilnahme am Langstreckenrennen in Thalwil markierte auch in diesem Jahr, den Auftakt in die neue Regattasaison. Die frühmorgendliche Anreise führte uns durch eine frisch verschneite Landschaft – der Frühling liess bei diesem Anlass, wie so oft, noch auf sich warten.
Dank unserer frühen Ankunft sicherten wir uns den vordersten Parkplatz für den Bootsanhänger, was die Vorbereitungen erleichterte und für einen entspannten Einstieg in die Regatta sorgte. Unser sportliches Ziel für die erste Standortbestimmung des Jahres war klar: Die im Training erarbeiteten Technikfortschritte sollten im Wettkampf umgesetzt werden – mehr Stabilität im Boot und präzise, saubere Schläge, um das Boot effizient zu beschleunigen.
Der Start verlief jedoch chaotisch, und wir fanden nur schwer in unseren Rhythmus. Bereits früh im Rennen fielen wir zurück und ruderten bald abgeschlagen hinter dem Feld her. Besonders die Wellen bereiteten uns grosse Mühe: Immer wieder schlugen die Ruder an, was nicht nur Kraft kostete, sondern auch an den Nerven zehrte.
Entsprechend gingen wir zunächst davon aus, dass uns der Saisonstart misslungen war. Umso grösser war dann Überraschung: Trotz der Schwierigkeiten erreichten wir unsere beste Platzierung in Thalwil. Der Start in der stärkeren ersten Gruppe liess uns langsamer erscheinen als wir tatsächlich waren.
Mit diesem unerwarteten Ergebnis im Rücken blicken wir nun motiviert nach vorne: Als nächstes steht die Teilnahme am Head of the River Race in London an. Direkt im Anschluss an die Regatta übergaben wir deshalb unser Boot für den Transport – ein nahtloser Übergang zum nächsten Highlight der Saison.
Text: Beat Pauli
Auch die Boote der Masters Männer 1 sowie die Masters Frauen waren am Start. Die Masters Frauen erwischten einen soliden Einstieg ins Rennen, doch irgendwie fehlte uns der letzte Biss, um sich im Feld zu behaupten. So fanden wir uns, eher ungewohnt, auf dem letzten Platz wieder. Die Enttäuschung wich jedoch schnell der Erkenntnis, dass genau solche Rennen Motivation für die kommende Saison liefern und klare Hinweise geben, woran im Training weiter gearbeitet werden muss.
Die Masters Männer 1 hingegen fanden gut in ihren Rhythmus und reihten sich im Mittelfeld ein. Mit einer stabilen Leistung konnten sie zufrieden vom Wasser gehen.
Schön war wie immer das gemeinsame Pastaessen mit Blick auf den See, allerdings wurde es stetig windiger und kälter, weshalb wir bald den Weg nach Hause zum Abladen und Aufriggern antraten, einige mit Halt bei Lindt, um die Kalorienspeicher wieder aufzufüllen und sich für das bevorstehende Osterfest mit leckeren Schokoladenhasen einzudecken
Text: Teresa Widmer

