Eine Woche zwischen Wasser, Wille und Muskelkater

Fünf Tage Vollgas, unzählige Kilometer auf dem Wasser und viele müde Oberschenkel: Unser Trainingslager in Frankreich hatte es in sich – im besten Sinne. Schon bei der Ankunft wurde klar, dass hier nicht nur entspannt „geplätschert“ wird:

Wir alle waren hoch motiviert und konnten kaum abwarten, wir wussten auch, dass es anstrengend werden würde und wir alle sehr davon profitieren könnten solange wir uns anstrengen und unser bestes geben würden

Der Tagesablauf war geprägt von einem einfachen Prinzip: trainieren, essen, trainieren – und das Ganze wieder von vorne. Die Tage waren klar strukturiert, intensiv und fordernd, aber genau das machte den Reiz aus.

Trotz des intensiven Programms gab es immer wieder kleine Highlights abseits des Bootes:

Eine nicht ganz freiwillige Rettungsaktion einer Adilette, ein abendliches Gespräch zwischen Trainern und Athleten über Teamgeist und Leistung oder der Versuch einiger Athleten, andere mit angeblich „springenden Fischen“ in einem Brunnen zu verwirren – die sich bei genauerem Hinsehen als Steine herausstellten.

Was dieses Lager besonders gemacht hat, war vor allem die gemeinsame Erfahrung: das gegenseitige Pushen, das Verschieben von Grenzen und das gleichzeitige Durchbeissen – trotz Muskelkater und vielen Blasen an den Händen.

Am Ende bleibt für viele eine intensive, anstrengende, aber vor allem unvergessliche Woche mit unzähligen Erinnerungen. Eine Zeit, von der sich nicht wenige gewünscht haben, sie würde noch länger dauern – oder dass der Alltag vielleicht ein bisschen öfter so aussehen könnte. Eine Woche, die gezeigt hat, dass oft mehr möglich ist, als man morgens um 6 Uhr denkt 😉

Zum Abschluss noch ein ganz grosses Dankeschön an alle Trainer, welche unzählige Stunden in uns investierten, uns unterstützen und uns eine Woche lang 24/7 ausgehalten haben und an Günter für den Anhängertransport.

Text: Ladina Panier
Bild: Mischa Frank