Osterlager 2021

Der Jugendsport nutzte die Ostertage für ein Intensivtraining. Mehrere Boote waren von Karfreitag bis Ostermontag auf der Limmat. Einige Jugendliche haben erst diesen Frühling mit dem Rudern begonnen. Die erste Lernphase war auf den Bewegungsablauf auf dem Ergometer ausgerichtet, dann folgte das Rudern im breiten Gig-Boot und jetzt kommen die ersten Erfahrungen im schmalen Rennboot dazu.

Eine andere Gruppe von Jugendlichen hat bereits vor einem oder zwei Jahren mit dem Rudern begonnen und bewegt sich bereits im Renntempo auf dem Fluss. Im 2020 wurden fast alle Regatten wegen Corona abgesagt. Eine erste Hauptprobe wäre 2021 die Regatta zur Saisoneröffnung in Lauerz gewesen. Leider wegen Corona bereits abgesagt.

Die Trainer des Ruderclub Baden Jonas Glatthard, Jonathan Kaufmann und Adam Schroeder sowie Trainerin Nicole Bregenzer betreuten die Jugendlichen unter der Leitung von Jugendsportchef Daniel Wiederkehr und Vizepräsident/Projektleiter Vittorioso. Die ganze Truppe ist motiviert und geniesst das sonnige Osterwetter — auch wenn die frische und böige Bise eine zusätzliche Herausforderung bedeutet.

Um 9 Uhr startete am Ostermontag das letzte Training des Osterlagers. Nach dem Znüni wurden einige bereits chribelig. Die Trainer erklärten die Schlussregatta mit den altersgerechten Regattadistanzen und dem abschliessenden Rennen über 500m. Das Rennfieber motivierte gewaltig. Ein Vierer, drei Zweier und ein Skiff waren am Start. Die Jüngsten beiden halfen beim Start und der Zeitmessung. Mit je einem Motorboot am Start, am Ziel und als Begleitung war für Sicherheit gesorgt. Alles lief rund und mehrere Eltern feuerten die Juniorinnen und Junioren vom Ufer aus an.

Swiss Rowing Indoors

Unsere Vorbilder für den Jugendsport, Olivia Nacht und Scott Bärlocher, beide im Nationalkader, haben selbstverständlich am coronabedingt virtuell durchgeführten Ruderevent auf dem Ergometer teilgenommen. Unser Förderprojekt Vittorioso für den Jugendsport zeigt bereits Wirkung. Vier Jugendliche haben offiziell an den Swiss Rowing Indoors vom 6. März 2021 teilgenommen und 13 Jugendliche fuhren das Rennen in einer klubinternen "Meisterschaft". Rennluft motiviert und dank Verfolgungsrennen am Bildschirm war für Spannung gesorgt. Trainer Jonathan Kaufmann hat dazu den nachstehenden Bericht verfasst. 

Am Samstag, den 06.03.2021 fanden wie jedes Jahr die Schweizer Indoor-Meisterschaften statt. Die Swiss Rowing Indoors konnten leider aufgrund von Corona nur virtuell stattfinden, was der Ruderclub Baden allerdings vor allem als Chance sah. Nebst unseren beiden Topathleten Olivia Nacht und Scott Bärlocher nahmen an den diesjährigen Rennen auch vier Jugendsportlerinnen und Jugendsportler offiziell teil. Zusätzlich zu den vier offiziell gemeldeten Juniorinnen und Junioren fuhren noch weitere 13 Athletinnen und Athleten aus dem Jugendsport in einer der 6 besetzten Kategorien eine clubinterne Indoors-Meisterschaft. Ein grosser Teil der 13 gemeldeten Teilnehmer und Teilnehmerinnen schnupperte hier – wenn auch nur im kleinen Format –  das erste Mal Rennluft.

Damit alle Teilnehmer und Teilnehmerinnen umfangreich betreut und angefeuert werden konnten, haben wir die Jungmannschaft – analog den offiziellen Indoors – in verschiedene Serien geteilt. Um 9:30 startete bereits das erste Rennen, und das unter anderem mit U17-Junior Ruben Zimmermann. Dem ersten Teilnehmer, der offiziell am nationalen Rennen gemeldet war. Das stramme Programm von 3 – 4 startenden alle 20 Minuten hielten wir bis zum Mittag durch. Dazwischen startete auch Roko Orescovic bei den U15 Junioren offiziell. Nach einer kurzen Mittagspause durften wir David Venzin mit dem virtuellen Rennen verbinden, der unter anderem gegen Scott Bärlocher in einer Kategorie fuhr, welcher aber direkt im nationalen Ruderzentrum in Sarnen startete. Kurz darauf folgte der Start von Olivia Nacht. Einen weiteren, etwas grössereren Abstand gab es zum letzten Rennen mit offizieller Anmeldung bei Swiss Indoors. Um 15:20 fuhr in der Kategorie Frauen offen Jessica Granchi ihr erstes nationales Rennen zusammen mit Kolleginnen aus dem Jugendsport. 

Die niederländische Renntechnik, mit der die Ergometer untereinander verbunden wurden, funktionierte einwandfrei. Für den Zugang musste lediglich der Ergometer über ein USB -Kabel mit einem Laptop verbunden werden. Über den Veranstalter erhielten wir im Voraus die Renncodes, die wir auf der Seite von Time-Team zur Verbindung eingeben konnten. Das ganze Rennen wurde dann live synchronisiert und die Athletinnen/Athleten sahen in Echtzeit ihren Vorsprung zu den anderen Teilnehmenden. Der Organisator stellte für alle Zuschauer zudem einen moderierten Livestream zur Verfügung, über den das Rennen auch live von Zuhause aus mitverfolgt werden konnte. Mehr zum Event unter Swissrowing.

Wenn auch ohne Medaille war dieser Tag ein voller Erfolg. Dem Start für die Regattasaison auf dem Wasser steht also nichts mehr im Wege (zurück zum Blog Vittorioso)

Baden, 10. März 2021 / Jonathan Kaufmann

Schweizermeisterschaften 2020

Ruderclub Baden: Bronze im Skiff und Gold im 4- und 4x

Die Schweizermeisterschaften 2020 unter den Restriktionen von Corona sind vom Sommer in den Herbst verschoben worden. Die vorangehenden Nationalen Regatten mussten abgesagt werden. Vom Ruderclub Baden waren deshalb nur unser Spitzensportler Scott Bärlocher und unsere Spitzensportlerin Olivia Nacht am Start.

Scott Bärlocher erreichte im Skiff den hervorragenden 3 Rang nach den sehr starken Favoriten Barnabé Delarze und Roman Röösli, die beide fast zeitgleich ins Ziel kamen. 13 Sekunden Abstand, dann kam Scott ins Ziel und knapp 2 Sekunden später Tim Roth. Der Start ist Scott sehr gut gelungen. Nach 500m war er eine Bootslänge vor Tim. Die mehrfachen Angriffe von Tim konnte Scott kontern und den Abstand bis zum Ziel mit sehr hohem Einsatz noch ausbauen. Zeit von Scott: 7:00,74.4. Es ist sein Ziel, den Abstand zur Weltelite sukzessive zu verkleinern.

Olivia Nacht ist an der SM 2020 als Doppelmitglied unter der Flagge des SC Luzern im Doppelvierer (4x) und im Riemenvierer (4-) gestartet. Beide Boote erreichten den 1. Rang. Im 4- gab es ein einziges gemeinsames Training. Unsere Badenerin und die Luzernerinnen fanden rasch einen super Rhythmus und konnten von Beginn weg das Rennen an der Spitze kontrollieren. Zeit: 6:57,20.2. Auch im 4x harmonierte das Team und konnte vom Start weg das Rennen anführen. Zeit: 6:47,65.2. Auch hier betrug der Abstand zum zweitplatzierten Boot mehr als 10 Sekunden.

Das Corona-Jahr 2020 war speziell, mit wenig Regatten und viel Training at Home. Alle Angaben zu den Rennen finden sich unter www.swissrowing.ch. In unserer Clubzeitschrift RCB-Kontakt werden wir im November den Blick in die Zukunft richten.

Foto: JMB = Jean Michel Billy // DS = Detlev Seyb // Text Conrad Munz (S.E.&O.)

Regatta Uster 2020

Vier RCB-Masters beweisen Kraft und Technik

Die Regatta Uster ist trotz Corona-Einschränkungen erfolgreich durchgeführt worden. Die Spezialität sind die kurze 500m Strecke und die „Uster Tabelle“, mit welcher die Altersdifferenzen der Regattierenden egalisiert werden (Handicap). Masken waren obligatorisch, auch auf dem Siegersteg. Rudern ohne Maske war erlaubt. Hans Ackermann schreibt, dass die Kurzstrecke von 500m extrem hohe Schlagzahlen und gute Technik erfordert, während bei den für Masters häufigen Herbstregatten mit Strecken von 6 bis 10 km die Konditon deutlich stärker zum Tragen kommt.

Ewald Grobert und Hans Ackermann erreichten den 1. Rang in der Kategorie Masters F und Fred Ammann mit Michael Hagenbach den 3. Rang bei den Masters D. Alle vier erreichten im Doppelvierer den 3. Rang. Der Greifensee war spiegelglatt, das Wetter super und Uster 2021 ist der nächste Fixpunkt.

Rudermarathon 2020

Bodensee Langstreckenfahrt Kreuzlingen – Steckborn 42 km

Fünf Ruderer des Ruderclub Baden starteten am 5. September am „Rudermarathon“. Um 07.00 Uhr wurde uns der gemietete 5er Gig zur Verfügung gestellt. Ein phantastischer Blick auf den Bodensee bei aufgehender Sonne versprach einen super Marathon mit je 21 km hin bis zum RC Steckborn und wieder zurück. Bald nach dem Start senkte sich der Nebel. Wir ruderten wie eingepackt in Watte. Das Navi im Smartphon half einigermassen bei der Standortbestimmung. Nach etwa 12 km lichtete sich der Nebel sukzessive. Bald setzte jedoch ein Westwind mit ca. 3 Beaufort ein. Es war nicht nur ein leichter Morgenwind, sondern er blies den ganzen Tag mit Böen bis 4 Beaufort. Die Schaumkronen ob der Wellen waren ein klares Indiz. Das phantastische Frühstück der Freunde im Ruderclub Steckborn zog sich in die Länge, bis die Rennleitung bekannt geben musste, dass sie die Fortsetzung des Rennens nicht verantworten könne. Einige Boote traten trotzdem auf eigene Verantwortung den Rückweg auf dem Untersee an und kämpften sich durch bis wieder nach Kreuzlingen. Darunter auch Rainer als Ersatz für eine Ruderin des Seeclub Zug. Grenzwertig sei die Fahrt teilweise doch gewesen. Wir übrigen vier (Markus, Paul C., André A. und Conrad traten nach dem Verladen des Bootes die Rückfahrt per Bahn an. Dafür blieb in Kreuzlingen Zeit zum Geniessen des ausgezeichneten Mittagessens und für ein Bad im Bodensee. Vielen Dank Markus für die Organisation (CM).

Corona-Challenge 2020

Alle Aktivmitglieder, die einen Ergometer des Ruderclub Baden ausleihen konnten oder selbst einen Ergometer besitzen, wurden eingeladen, an der Corona-Challenge über 6’000 m teilzunehmen. 12 Herrn und 2 Damen machten mit. Ihre Ergo-Zeit wurde mit den Zeiten aus der sog. „Uster-Tabelle“ bzw. nach Vergleichen mit Swiss Rowing Indoor und weiteren Vergleichsdaten adjustiert. Die beste gemessne Zeit erreichte unser Spitzensportler Scott Bärlocher. Nicht weit dahinter ist unsere Spitzensportlerin Olivia Nacht. Sehr gute Zeiten erreichten auch Fitnessportler der Gruppe Masters 1. Es hat Spass gemacht und immerhin ist das Ergebnis eine „Clubregatta“. Schön, aber kein Vergleich mit Nationalen Regatten, die leider den Einschränkungen zu COVID-19 zum Opfer fielen.

17. Baden Achter Cup

17 Achter-Boote sind am Baden Achter Cup gestartet. Es war ein spannendes Rennen am 7. Dezember 2019 über eine Distanz von 6.5 km am Samstagvormittag auf der Limmat. Der grosse Siegerpokal bleibt auch dieses Jahr in Baden. In der Kategorie Masters Damen wechselte der Damen-Pokal von Zürich nach Waldshut. Beim Nachwuchs siegte der Achter des neu gebildeten Teams der Kanti Wettingen in der Kategorie Junioren. Link zur Bildergalerie und zur Rangliste.

Der Baden Achter Cup ist in der Regel die letzte Regatta der Rudrerinnen und Ruderer vor Weihnachten mit Teilnehmenden aus den Ruderclubs Aarburg, Baden, Hallwilersee, Waldshut, Zug und Zürich. In drei Serien rudern die Mannschaften zuerst vom Bootssteg des Ruderclub Baden beim Kraftwerk Wettingen bis zur Oetwiler Brücke. Wie bei Flussregatten üblich, erfolgt der Start „fliegend“. Die Boote legen los und steigern ihr Tempo. Bei der Brückendurchfahrt wird die Startzeit erfasst. Dann wird auf einer Distanz von 6.5 km gekämpft. Die Kurven der Limmat müssen vom Cox (Steuermann/Steuerfrau) optimal angefahren werden. Beim Zieleinlauf am Steg des Ruderclub Baden wird angefeuert und applaudiert. Die Sieger/innen stehen erst nach der Auswertung aller Fahrten fest. Dazwischen geniessen die Athleten/Athletinnen den Brunch und wärmen die kalten Füsse im Clubhaus.

Die beste Zeit mit 21:23 Minuten fuhren die Badener „Senioren“ in der Altersgruppe von ca. 20 bis 30 Jahren. Die Badener „Masters 1″ (Männer in der Altersklasse Ü27) erreichten mit 23:17 Minuten die beste Zeit ihrer Kategorie. Das beste Boot“ Masters Mixed“ (4 Damen, 4 Herren) waren die Ruderer/innen vom Club Polytechniker, Zürich, mit einer Zeit vom 25:05. In der Kategorie „Masters Damen“ siegten diesmal die Ruderinnen des WSV aus Waldshut mit der Zeit von 26:27 Minuten. Der Baden Achter Cup ist nicht nur eine herausfordernde Regatta, sondern auch ein Treffen mit Ruderfreunden. Alle freuen sich jetzt schon auf das 8er Rennen im Dezember 2020.

Basel Head 2019, Bronze für Masters 1

Am Samstag, 16. November, fand bei schönstem Herbstwetter die 10. Austragung des Basel Head, einem Achterrennen auf dem Rhein, statt. Der Ruderclub Baden gehört zu den wenigen Clubs, die alle 10 Male eine Mannschaft stellen konnten, was vom OK lobend erwähnt wurde.

Über 100 Achtermannschaften aus acht Ländern fanden sich zu diesem grössten Anlass weit und breit ein. Die Masters der Herren stellten dabei mit 20 Mannschaften die drittgrösste Gruppe. Ähnlich wie beim Head in London wird in Zeitabständen von ca. 20 Sekunden gestartet, mit dem Unterschied, dass die Fahrrinne auf der ersten Streckenhälfte, rheinaufwärts bis zur Birsfelder Schleuse, viel enger ist.

Die Masters 1 wollten, nachdem sie in den letzten Jahren auf den Plätzen 5 – 8 klassiert waren, einen grossen Schritt vorwärts machen. Endlich die bisher immer etwas besser klassierten Berner vom Rowing Club zu schlagen war das Ziel. Schon an der Achter-Regatta in Solothurn vor 2 Wochen konnte die Zeitdifferenz im Vergleich zum Vorjahr merklich verringert werden.

Nach der Aufwärmrunde war der Start um 14.45 Uhr. Bei starker Strömung ging es zügig rheinaufwärts. Bald hatten sich die Badener ans voranfahrende Boot geheftet, konnten leider aber infolge der engen Fahrbahn nicht überholen. Am Bug rudernd hatte Hans Ackermann immer das Heck dieses Achters im Augenwinkel und verzweifelte manchmal, weil die Mannschaft Druck wegnehmen musste.

Die zuvor auf der Limmat einstudierte Wende um die berüchtigte Boje schafften die Bademer hervorragend. Sie endete allerdings mit einer kleinen Karambolage mit dem vorausfahrenden Boot, was die Mannschaft aber nicht aus dem Tritt brachte.

Beim Endspurt setzte das Team die letzten Kraftreserven ein, wohlwissend nach der Erfahrung von Solothurn (nach 38 Minuten 1 sec Vorsprung auf Blauweiss Basel), dass jede Sekunde zählt. 3. Platz, bestes Schweizer Boot mit 1 Sekunde Vorsprung auf Basel und 2 Sekunden Vorsprung auf Bern. Eine super Leistung für den Achter mit Hans Ackermann, Markus Wallat, Achim Gsell, Rainer Hövel, Michael Hagenbach, Andreas Pirscher, Sam Wyler (Cox), Peter Flohr (v.r.n.l) sowie Fredi Ammann (als Fotograf nicht auf dem Bild).

Textentwurf Hans Ackermann, Fotos Fredi Ammann / 20.11.19/CM

Bronze für Masters 1 Ruderclub Baden am BaselHead 2019
Siegerehrung Bronze für Masters 1 Ruderclub Baden am BaselHead (Foto Flickr)

8er Regatta Solothurn 2019

22 Achter starteten am 2. November 2019 in zwei Serien. Ab dem Start beim Zeltplatz oberhalb der Altstadt geht es 10 km um die Insel herum zurück an den Start. Die Masters 1 des RCB Baden erreichten den 2. Rang bei 7 Booten in der Kategorie Masters Männer mit einer Zeit von 38:20.19. Das schnellste Boot (RC Blaufweiss Basel 2) in der jüngeren Kategorie Elite schaffte die Distanz in 36:33.11 Minuten.

Die Masters 2 sind diesmal in der Kategorie Maxters Mixed gestartet und erreichten den 2. Rang von 5 Booten mit der Zeit von 42:45.02. Das beste Boot des RC Grenzach brauchte rund 2 Minuten weniger.

Rangliste Solothurn 2019

5 Boote gab es auch in der Kategorie Masters Frauen. Wer weiss: Wenn die Popularität des Achterruderns im Bereich Fitnesssport des RCB weiter zunimmt, ist nächstes Jahr (endlich) wieder ein Frauenboot aus Baden am Start. Die Solothurner Regatta hat zwar auch eine Wende wie beim Basel Head, doch ist sie steuertechnisch weniger heikel. Die Stimmung ist immer super und statt Altstadtkulisse mit vielen Zuschauern gibt es den schönen Blick auf den Weissenstein. Zudem ist das Startgeld günstiger und es wäre super, wenn sich künftig wieder mehr Teams melden.

Masters 1 Regatta Solothurn 2019
Masters 2 Mixed Regatta Solothurn 2019
Masters 2 Mixed Regatta Solothurn 2019

Herbstregatta 2019

Schönes Herbst-Ruderwetter und gute Stimmung prägten die RCB-Herbstregatta am 28. September 2019. Die Anmeldungen kamen mit zunehmender Kadenz gegen Ende der verlängerten Anmeldefrist. 6 Teams im Rennvierer und 7 Teams in Gig-Booten waren am Start. Kurzfristig konnte beim RC Aarburg ein zusätzliches Gig-Boot ausgeliehen werden.

Zuerst starteten die Rennboote (4x) im KO-System. Ensprechend dem Druchschnittsalter der Mannschaft gab es eine Adjustierung beim Start, womit der Zieleinlauf für den Start in die nächste Runde entscheidend war. Gleichzeitig wurde das Rennen damit auch für die vielen Zuschauerinnen und Zuschauer spannend. Den ersten Rang erreichten Andreas Pirscher, Stéphane Faivre, Ute Pirscher und Michael Hagenbach.

Für das Rennen der Gig-Boote (5x) wurden die Mannschaften nach dem Los bestimmt, wobei mit einer „Adjustierung“ ungefähr gleich starke Teams entstanden sind. Die Ruderer und Ruderinnen gaben auch hier Alles. Leider ist ein Boot versehentlich abgedrängt worden und beim Siegerboot rutschte der Jüngste vom Rollsitz, machte aber das Beste daraus. Sieger waren Manuel Burger, Klaus Dittmann, Jonathan Kaufmann, Luigi Zadra und Scott Bärlocher.

Zum Abschluss dankte Präsident David Bodmer dem Team Hans Ackermann und Franco Pinazza für das Risotto, Ruderchef Achim Gsell für die Organisation und der J. Stocker AG Neuenhof (BMW-Garage) für das Sponsoring, welches erlaubte, das Mittagessen gratis abzugeben. Olivia Nacht und Scott Bärlocher sind für ihren Einsatz und Erfolg an den Europameisterschaften in Griechenland geehrt worden. In der Kategorie U23 im 2x gewann Olivia die Goldmedaille und Scott erreichte Bronze.