Baden Achter Cup 2021

Am Samstag, 18. Dezember 2021, wurden ab 7 Uhr morgens bereits die ersten Achter-Boote abgeladen und aufgeriggert. 16 Mannschaften waren gemeldet und mussten zuerst Covid 3G bestätigen. Vor einem Jahr musste der Anlass wegen Covid abgesagt werden. Jetzt waren wieder alle Ruderfreunde aus den Regionen Aarburg, Olten, Hallwilersee, Waldshut, Zürich und Baden dabei. Nach 8 Uhr gingen die 8 Boote der 1. Serie aufs Wasser zum Einrudern und Aufwärmen. Punkt 9 Uhr startete das erste Boot und dann die weiteren mit einem Abstand von 30 Sekunden. Erstmals in der Geschichte dieser Regatta wurde die Strecke von 8.5 km mit einer Wende oberhalb der Brücke Killwangen gerudert. Fast alle schafften die Wende souverän, einige mussten mehrfach ansetzen, was Zeit kostet. Vor 10.30 Uhr wurden Boote gewechselt und die übrigen 8 Teams starteten jetzt in der zweiten Serie. Der Himmel hatte sich bereits aufgehellt.
Nach einem wegen Covid vereinfachten Brunch begann die Rangverkündigung bei strahlendem Winterwetter. Strahlen taten auch die Gesichter der Kategoriesieger/Innen. In der Kategorie Damen waren es die 8 Ruderinnen mit Steuerfrau vom Polytechniker Ruderclub Zürich (Zeit: 35:18 Minuten). Die Kategorie Mixed (4+4) gewann der Hochschulachter des Ruderclubs Baden (32:13). Bei der Kategorie Masters (Ü27) waren es die Ruderer im legendären Holz-Achter “Henley on Limmat” des Ruderclubs Baden (31:21). Dann folgten die Junioren des Ruderclubs Aarburg (30:32), absolut super! Den grossen Siegerpokal gewann erneut die Elite (Herren) des Ruderclubs Baden mit der Zeit von 29:33 Minuten. Rechnerisch ergibt das eine Durchschnittsgeschwindigkeit von 17 km/h. Das Rennen hat allen Spass gemacht. Wiedersehen am 17. Dezember 2022 ist geplant.

Die Fotos im Caroussel auf dieser Seite und in der Bildergalerie stammen vom Fotografen Urs Sigg (Sportfotograf), Joanna Wesniuk, Florian Hauck und Conrad Munz (information@rcbaden.ch). Rund 50 Fotos mit Legende sind in der Galerie verfügbar. Link zur Rangliste. Link zur Bildergalerie.

Helvetic Waves auf dem Atlantic

Die „Atlantic Challenge“ im Jahr 2021/22 ist das Traumziel der vier Mitglieder des RC Baden. Georg, Sebastian und Peider Stocker sowie Matthias Odermatt. Sie sind am 12. Dezember 2021 auf La Gomora gestartet und wollen miteinander den Atlantik im Ruderboot überqueren. Von dort bis in die Karibik sind es 5’000 km.

Link: „Helvetic Waves“ / Link Talisker Regatta

Bereit zum Start, voll gepacktes Boot Heidi

Helvetic Waves am Weihnachtstag

Head of Prague 2021

Auf Initiative erfahrener Jungmitglieder und Trainer hat sich, trotz Corona, wieder ein Kanti- und ein Hochschulachter formiert. Ihr erklärtes Fernziel: „Head of Prague“ am 6. November 2021. Die anschliessende Teilnahme am Baden Achter Cup vom 18. Dezember 2021 ist Ehrensache. Mit beachtenswertem Einsatz sind die beiden Mannschaften vor gut einem Jahr gestartet. Wind und Wetter konnten sie nicht vom regelmässigen Training im 8er abhalten. Einzig die Corona-Restriktionen zu Beginn erzwangen ein Training per Video zu Hause.

Das Wochenende in Prag war für alle ein Highlight, bei dem auch der Spass und die Ruderparty nach dem Rennen ihren Platz hatten. Insgesamt 87 Boote waren auf dem Wasser. Das einmalige Erlebnis des Ruderns auf der Moldau, 6 km mit vollem Einsatz und gekonnter Wende, beschreiben die Teilnehmenden im RCB Kontakt 2021-3 (Versand Ende November). 

Resultate: http://headofprague.com/head_of_prague_vysledky_2021.pdf

Regatta Solothurn 2021

Zwei Masters-Boote sind an der Regatta Solothurn vom 6. November gestartet. Gemeldet waren 7 Boote Masters Männer. Die Masters 1 vom Ruderclub Baden erreichten das Ziel als Dritte mit einer Zeit von 38:20.18. Für die 10 km Distanz mit Wende brauchten die Masters 2 knapp 4 Minuten mehr und erreichten den 6. Rang.

Super ist in Solothurn fast immer das Novemberwetter, auch diesmal mit Sonne und steifer Bise. Die Aare liegt in einer herrlichen Landschaft und die Wende nach 5 km ist für jeden Cox eine Herausforderung. Auch trifft man immer wieder Freunde aus anderen Clubs und geniesst miteinander die Kürbissuppe oder das Desserbuffet.

Sportehrung Baden 2021 und Sporttalk

Die Sportehrung 2021 umfasst coronabedingt die Erfolge in den Jahren 2019 und 2020. Der Ruderclub Baden ist mit 4 Geehrten vertreten. Zudem war Scott Bärlocher „Premium-Partner“ von Moderator Christian Rocha. Zusammen mit dem Fachreferat über E-Sport, den begeisternden Darbietungen der Mädchen der Jugendrige und den Ausführungen von Stadträtin Ruth Müri sowie Stadtammann Markus Schneider hat die neue Sportkoordinatorin Angela Crameri einen spannungsvollen Anlass in der neu eröffeten Aula der Schule Burghalde gestaltet.

Es war die 5. Sportehrung und Olivia Nacht gehört bereits zu den Stammgästen. Sie wurde für ihre nationalen und internationalen Erfolge geehrt. Die Bühne war auch für Scott Bärlocher nicht neu. Diesmal bestritt er als Aargauer Sportler des Jahres zudem den Sporttalk. Seine eloquent vorgetragenen Ausführungen zum intensiven Training, den Vorbereitungen auf die Olympischen Spiele in Tokio sowie der Sieg über den FC Aarau als Sportler des Jahres stiessen auf ein interessiertes Publikum. Sein nächsts Ziel ist Olympia in Paris im Jahr 2024, was ein weiterhin hartes Training und viel Verzicht auf „schöne“ Dinge mit sich bringt. Ebenfalls zu den Stammgästen zählten der Präsident des Ruderclub Baden, David Bodmer, und sein Ruderpartner Günter Kraut-Giesen mit ihren Siegen an den Euro- und Worldmasters Regatten.

E-Sport: Chance oder Konkurrenz für Sportvereine? Simon Staudenmann begleitet den E-Sport seit Jahren und zeigte die Möglichkeiten für den Einbezug von E-Sport in den Vereinen, sieht aber auch die Gefahr einer Ablenkung vom eigentlichen Sport. E-Sport braucht ebenfalls eine gute Kondition und viel Training. Games auf internationaler Ebene sind ein riesiges Business. Am besten ausprobieren und selbst entscheiden. Viele Jugendliche in den Clubs wissen wie es läuft.

Beim Apéro in der grossen Mensa wurde weiterdiskutiert, natürlich auch über die Sanierung der Sportanlage Aue, und für den Cheftrainer des RCB, Mischa Frank, war der Anlass eine gute Gelegenheit, die Bademer Sportlandschaft mit allen Facetten kennenzulernen.

Euro Masters Bled 2021

Ruderbegeisterung altert nicht! David Bodmer (1955) und Günter Kraut-Giesen (1950) vom Ruderclub Baden haben an der Euro Masters Regatta in Bled (Slowenien) vom 16.-18. September erneut Spitzenplätze belegt. Nach allen abgesagten Rennen (Corona) im Vorjahr trainierten beide intensiv für diese Herausforderung von sportbegeisterten Ruderfreunden in der gleichen Alterskategorie.

Im Zweier ohne erreichten beide den 1. Rang in ihrer Kategorie, wogegen es in einem weiteren Rennen im 2- gegen etwa 9 Jahre jüngere Masters „nur“ für Platz 3 reichte. Zusammen mit Ruderfreunden aus Ungarn erreichten David und Günter im Achter und im Vierer ohne den 1. Rang in ihrer Kategorie.

Nach dem Rennen blieb noch Zeit, die schöne Landschaft in der Seenlandschaft von Bled zu geniessen und alte Freundschaften aufzufrischen.

Bilac-2021

Das Bilac-Fieber ist im Ruderclub Baden angekommen. Der Massenstart erfolgte am 18. September um 09.00 Uhr mittels Böllerschuss (fast wie an der Vogalonga). Zwei Gig-Boote des RCB starteten im Hafen von Neuenburg und ruderten via Zihlkanal durch den Bielersee bis Biel. Etwa 400-500 Ruderbegeisterte haben mitgemacht und erreichten, je nach Kondition, in 2 bis 4 Stunden das Ziel. Es kommt nach dieser Erfahrung nicht ganz zufällig wieder der Wunsch, eine Teilnahme an der Vogalonga in Venedig zu planen. Dort starten allerdings etwa 10’000 Wassersportbegeisterte und rudern/paddeln ebenfalls rund 30 km. Einige Köpfe rauchen bereits.

Schweizer Meisterschaft 2021

Nach langer Corona-Pause haben wir uns gefreut auf die Schweizer Meisterschaften am 11. und 12. September. Konnten wir doch endlich mal wieder ein Rennen fahren anstatt immer nur auf der Limmat zu trainieren.
Der Rotsee erwartete uns mit perfekten Ruderbedingungen und gab uns den Motivationsschub, für den allein es sich schon lohnt, das ganze Jahr zu trainieren.


Zuerst startete Ewald Grobert im gemischten Doppelzweier der Altersklasse E zusammen mit Ulrike Lohmann vom Belvoir Ruderclub Zürich. Die beiden erkämpften sich einen schönen zweiten Platz und somit die Silbermedaille. Ein Auftakt nach Mass.
Ewald Grobert und Andreas Pirscher stellten sich danach im Masters E Doppelzweier dem Starter. Insgesamt waren in diesem Rennen 10 Boote gemeldet. In einigen der Boote befanden sich Seriensieger der World-Masters-Regatten der letzten Jahre. Im Vorlauf konnten wir uns zwar noch souverän für das Finale qualifizieren. Jedoch reichte es dann im Finale nur für einen 6. Platz.
Im Achter mussten wir in diesem Jahr als einziges Masters-D-Boot gegen drei Boote der jüngeren Akltersklasse C antreten. In der Besetzung Andreas Pirscher, Peter Flohr, Dino Kabosch, Michael Hagenbach, Rainer Hövel, Peter Gloor, Fredi Ammann, Hans Ackermann und Steuerfrau Jessica Granchi fuhren wir beherzt los, so dass wir im ersten Streckenteil gut im Feld lagen. Im zweiten Streckenabschnitt mussten wir dann aber leider den jüngeren Booten den Vortritt lassen und wurden Vierter.
Michael Hagenbach, Ewald Grobert, Hans Ackermann und Fredi Ammann hatten im Doppelvierer viele Monate gut trainiert und sich viel vorgenommen für das Masters E Rennen. Es war ein wirklich hartes Rennen und wurde belohnt mit der Bronzemedaille hinter zwei Booten aus Zürich.

Unsere Spitzensportlierin Olivia Nacht ist mit ihren Kolleginnen vom SC Luzern gestartet. Sie erreichten in 3 Kategorien (4-/4x/Achter) den 1. Rang.

Die Rangliste der SM 2021 und viele super Bilder sind unter www.swissrowing.ch

Text: Andreas Pirscher, Fotos: Ute Pirscher und Detlev Seyb (Swissrowing)

Limmatsteg Neuenhof Würenlos

In wenigen Jahren soll ein neuer Limmatsteg die Ufer von Neuenhof und Würenlos verbinden. Konkret soll der Steg auf der einen Flussseite nahe dem Neuenhofer Quartier Kirchfeld zu stehen kommen, auf der anderen Limmatseite bei der Kleingartenanlage im Gebiet Chlosterschür. Dieses befindet sich im Grenzgebiet zu Wettingen (siehe Bild BVU).

Der Limmatsteg wird zur Verbindung für Fussgänger und Velofahrer, als Teil der kantonalen Radroute Sulpberg-Rüsler. Unter sechs Eingaben hat die Jury des Kantons das Siegerprojekt „Ardeidae“ des Tessiner Ingenieurbüros Pedrazzini Guidotti Sagl aus Lugano auserwählt.

Das Siegerprojekt wird die Limmat mit einer Länge von 120 m ohne Pfeiler überspannen. Die Stahlkonstruktion wird gegenüber der Limmat eine Durchfahrtshöhe von 2.5 m zulassen. Der Ruderclub Baden hat in seiner Eingabe speziell auf eine Brücke ohne Pfeiler hingewiesen. Dies hat nicht nur für die Umwelt Vorteile, sondern eröffnet auch die Chance, den Ruderclub Baden besser sichtbar zu machen. Beispielsweise für unsere Zuschauer ab dem Baden Achter Cup ca. im Jahr 2025.

Limmat zwischen Chlosterschür (Würenlos/Wettingen) und Neuenhof-Kirchfeld (Quelle: BVU)

Olivia Nacht U23 EM Kruszwica

Einen erfolgreichen Auftakt machte Olivia Nacht an der U23 Regatta in Kruszwica (PL) am 4. September. Im Leichgewichtseiner ruderte sie ein starkes Rennen und fuhr direkt in den A-Final. Viele von uns drückten ihr, meist aus der Ferne, die Daumen. Auf dem Bild sieht man ihre Liebe zum Detail. Sogar die Fingernägel passen zu Swissrowing.

Den ersten A-Final des Tages mit Schweizer Beteiligung hat Olivia Nacht im Leichtgewichtseiner bestritten. Sie lag früh auf dem vierten Zwischenrang und machte sich auf der zweiten Streckenhälfte daran, die Lücke zu den Podestplätzen zu schliessen. Dies gelang ihr fast, aber der eindrückliche Endspurt reichte trotzdem nicht mehr für Bronze. Der 4. Rang ist eine super Leistung mit einem Abstand zum drittplatzierten Boot von nur gut einer Sekunde.

Foto: Swissrowing, Detlev Seyb