Regatta Sarnen 2019

Sommerliches Wetter nach einem kühlen Morgen und eine auffrischende Bise bestimmten die Regattaverhältnisse am Pfingstsamstg. Am Pfingstsonntag war der Himmel bedeckt und der spiegelglatte Sarner See sorgte für optimale Regattaverhältnisse. Dies wirkte sich auch auf die Streckenzeiten der Athleten aus. Die Rangliste ist unter https://www.swissrowing.ch/system/files/entity/media/mb_documents/documents/Rangliste_Sarnen2019.pdf verfügbar.

Am Samstagmorgen startete Olivia Nacht als erste Badenerin im Skiff. Ihre Zeit konnte sie am Sonntag um einige Zehntel verbessern und erreichte den 3. Rang in ihrer Kategorie U23. Am Samstag und am Sonntag erreichten Anton Flohr und Felix Reber im 2- den ersten Rang in der Kategorie Elite. Ihre Zeit am Sonntag betrug 06:53.55. Am Vortag war es wegen der Bise knapp eine Minute mehr. Der 4- mit Patrick Birchmeier, Anton Flohr, Felix Reber und Robert Bachmann war am Sonntag ebenfalls spürbar schneller und setzte sich mit der Zeit von 06:40.37 an die Spitze der Kategorie Elite in dieser Serie. Allerdings waren alle Teams der vorangehenden Serie mit 7 Booten um einen Tick schneller. Einen weiteren Kategoriensieg erreichte Olivia Nacht mit der Renngemeinschaft SC Luzern & RC Baden im 4x in der Kategorie Elite Frauen.

Mittelschulmeisterschaft Sarnen 2019

Die Kantonsschule Wettingen, zusammen mit Schüler/Innen der Kanti Baden, haben am 8. Juni 2019 erneut den Pokal der Mittelschulmeisterschaft auf dem Sarnersee gewonnen.

Die Teilnahme an diesen Regatten, im Rahmen des Ruderclub Baden (RCB), hat eine lange Tradition. Betreut werden die Schülerinnen und Schüler von Trainerinnen/Trainern des RCB, unter der Leitung des Chefs Jugendsport, Daniel Wiederkehr. Seit dem Frühjahr läuft das Projekt mit der Trainerin Sheetal Vattathara, den Trainern Adam Schroeder, Pascal Berger und weiteren. Die treibende Kraft seitens der KSWE ist die Sportlehrerin Barbara Humbel.

Vier Boote starteten zur Mittagszeit zum 1000m Rennen. Drei Gig-Boote mit Steuermann und ein Rennboot Doppelvierer mit Beteiligung der Kanti Baden. Ein Boot erreichte den ersten Rang, je eines den Zweiten und Dritten. In der Gesamtwertung gab dies am meisten Punkte und damit den Siegespokal.

Der Ruderclub Baden dankt Barbara Humbel und den Mitwirkenden des RCB für ihren grossen Einsatz. Das Training und die Regatta haben Spass gemacht und ein Team wird sicher am Baden Achter Cup vom 7. Dezember wieder im Rennen sein.

Europameisterschaft 2019

Unser Mitglied im Ruderclub Baden, Scott Bärlocher hat im Nationalkader intensiv trainiert und startete am Freitag, 31. Mai um 13.18 Uhr zum ersten Lauf an der EM. Christian Frei, Mitglied im RCB, hat sich als Helfer an der EM eingeschrieben und verfolgt gleichzeitig das Rennen. Nachstehend sein Bericht zu den ersten EM-Tagen.

Am 31. Mai. startete Scott Bärlocher mit dem jungen 4 Skull Team zum Qualifikationslauf für die Halbfinals. Die amtierenden Europameister aus Italien setzten sich von Anfang an die Spitze und halten diese bis ins Ziel. Auch die Russen und die Franzosen halten Ihre Plätze mit wenig Abstand auf die Italiener und qualifizieren sich direkt in die Halbfinals. Das Schweizer Team ist nach 500m an letzter Stelle. Bei 1000m haben Sie die Moldawier um 1 Sekunde distanziert. Bei 1500m ist der Vorsprung auf 5 Sekunden angewachsen und die Moldawier überlassen den Schweizern den 4 Platz. Auf geht es nun in die Repechage. Im 2. Rennen an diesem Tag geht es darum aus den 5 Ländern Schweiz, Estland, Litauen, Moldawien und Tschechien noch 3 Teilnehmer für die Halbfinals zu finden. Alle 5 Manschaften liefern sich ein Kopf an Kopf Rennen mit vielen Positionswechseln. Am Schluss setzt sich Estland 1.6 Sekunden vor Litauen und 2.1 Sekunden vor der Schweiz durch. Moldawien liegt diesmal nur noch 0.7 Sekunden hinter der Schweiz und Tschechien hat 0.9 Sekunden Rückstand auf die Schweizer. Gratulation an Pascal Ryser, Kai Schätzle, Scott Bärlocher und Linus Copes für die Halb Final Qualifikation. Christian hat nach dem Training ein Interview mit Scott gemacht.

Am Samstag qualifiziert sich der 4x für den B-Final am Sonntagmorgen. Dazu hat Scott selbst den nachstehenden Bericht verfasst.

Lange warteten alle Ruderbegeisterten auf die Heim EM auf dem Rotsee. Auch meine Mannschaftskollegen und ich freuten uns, darauf. So konnten wir uns das erste Mal gegen die besten Vierer-Mannschaften Europas messen.
Von Anfang an war klar, dass wir keinen Stich hatten gegen Nationen wir Italien, Holland oder Grossbritannien. Diese Mannschaften waren schlichtweg schneller als wir. Mannschaften, mit denen wir uns besser schlagen konnten, waren Litauen, Moldavien und Tschechien. So trafen wir auch gegen diese im Hoffnungslauf an, wo wir hart um den dritten Rang kämpften, um uns fürs Halbfinal und somit auch mindesten fürs B Final zu qualifizierten. Wir versuchten dann gar nicht richtig ins A Final zu kommen, denn wir wussten, dass es hoffnungslos war. Stattdessen sparten wir unsere Kräfte fürs B Final, wo es unser Ziel war, mindestens ein Boot zu schlagen. Während dem ganzen Rennen lagen wir hinten, aber nahe genug am Feld, sodass wir mit einem harten Endspurt nur 0.4 Sekunden hinter den fünftplatzierten Litauern lagen.
Eines ist klar und deutlich zu sehen. Es braucht noch einen weiten Weg, bis wir zu den Besten der Welt aufschliessen können, jedoch sind wir auf einem guten Weg. Nun fokussieren wir voll und ganz auf die U23 WM, wo wir vorne mitfahren werden. Text: Scott Bärlocher

EM 2019 Impressionen

Die Schweiz in Europa — Europa in der Schweiz

Die Europa Meisterschaft 2019 auf dem Rotsee zeigte die Schweiz bei super Sommerwetter und mit perfekter Regattaorganisation im besten Licht. Unsere Spitzenathleten, darunter Scott Bärlocher vom Ruderclub Baden, gaben ihr bestes. Scott hat dazu selbst einen Beitrag verfasst. Viele Fotos und Beiträge sind zu finden unter lucerne2019.com oder unter swissrowing.ch Hier publizieren wir einige Impressionen mit dem Akzent auf den Ruderclub Baden.

Viele Schlachtenbummler und -bummlerinnen vom RC Baden waren am Rotsee. Sie drückten Scott Bärlocher die Daumen und hofften wie er auf eine Medaille des 4x. Das jüngste aller Teams hat Alles gegeben aber die Mitbewerber hatten ebenfalls hohe Qualitäten und mehr Erfahrung. Letztlich lagen wir nur 0.4 Sekunden hinter dem fünftplatzierten Boot aus Litauen.

Einige Bademer schauten von der Tribüne 1 oder 2 aus zu. Darunter auch unser Präsident David Bodmer und SRV-Ehrenmitglied Paul Dätwyler. Andere, vom Junior bis zu älteren Mitgliedern, waren unterwegs anzutreffen. Chrisitian Frei hat sich als Helfer eingetragen und agierte zudem als Foto-Reporter für den RCB. Jonathan Kaufmann montierte als Helfer die Ergebnisse am grossen Anschlagbrett. Nächstes Wiedersehen am Rotsee ist an den Schweizer Meisterschaften vom 5. bis 7. Juli.
Bilder: Christian + Conrad, Text: Conrad Munz

Nationale Regatta Schmerikon

Unruhiges Wasser prägte die Regatta auf dem Zürcher Obersee am 11./12. Mai 2019. Kurz vor Mittag starteten gleich drei Bademer Zweier ohne (2-) über 2000m in einer Serie der Elite. Anton Flohr und Felix Reber erreichten den ersten Rang mit einer Zeit von 07:27.43. Platz 3 erreichten Patrick Birchmeier mit Dani Isler (07:42.46). Ihnen folgten Robert Bachmann mit Manuel Burger (07:44.62). Wenig später musste das Rennen aufgrund der Windverhältnisse abgebrochen werden.

Am Sonntag konnten alle Läufe regulär durchgeführt werden. Wie schon am Samstag starteten in der Kategorie Elite wieder die drei Bademer Boote im Zweier ohne. Anton Flohr mit Felix Reber erreichten wieder den 1. Rang mit der Zeit von 07:13.91. Die weitere Reihenfolge blieb gleich mit ebenfals 10-20 Sekunden besseren Zeiten.

Am Nachmittag starteten Patrick Birchmeier, Anton Flohr, Robert Bachmann und Felix Reber im Vierer ohne (Riemen) und erreichten den 3. Rang mit einer Zeit von 07:04.61. Nur 9 Sekunden schneller war das erste Boot des RC Thalwil.

Leider nur vier Boote waren in der Kategorie Masters Männer gemeldet. Andreas Pirscher mit Ewald Grobert erreichten in der Altersklasse E den 2. Rang mit einer Zeit von 03:44.46 über 1000m.

Bilder Manuel Berger, Text CM

Internationale Regatta Duisburg 2019

An der Internationalen Regatta in Duisburg (Wedau Regatta) haben vom Ruderclub Baden Olivia Nacht und Scott Bärlocher teilgenommen. Beide sind im Schweizer Nationalkader. Es war die letzte Regatta vor der Europameisterschaft auf dem Rotsee und zählte für die Qualifizierung.

Für Olivia Nacht war es eine super Gelegenheit, als neue U23 Ruderin Erfahrungen im internationalen Umfeld dieser Alterskategorie zu sammeln. Am Freitagabend schaffte Olivia im Skiff einen Sieg im Vorlauf. Das A-Finale am Samstag schaffte Olivia mit dem dritten Rang und kam am Sonntag nochmals in den A-Final. Insgesamt ein gutes Ergebnis. Olivia kann im Feld der U23 mithalten und hat weiteres Potenzial.

Scott Bärlocher ist nach dem harten Winter in der Spitzensport RS für den Doppelvierer selektioniert worden. Dies zusammen mit Linus Copes (RC Thalwil), Pascal Ryser (RC Thalwil) und Kai Schätzle (SC Luzern). Am ersten Renntag erreichten sie den zweiten Platz. Am folgenden Tag war das Feld mit sehr erfahrenen Teams besetzt. Unser Vierer schaffte es mit drei Zehntelsekunden hinter dem dritten Boot auf Platz vier. Anfangs Juni startet das Team an den Europameisterschaften auf dem Rotsee.

Doppelvierer SUI mit Scott Bärlocher auf Rollsitz Nr. 3

Nationale Regatta Lauerz 2019

Vor dem eigentlichen Regattabeginn finden in Lauerz die SRV-Rennen für Kadermitglieder statt. Olivia Nacht ruderte die 2000m mit einer Zeit von 08:14.87. Der 4- mit Scott Bärlocher 06:07.11.

Am Sonntagmorgen wurde Scott zweiter von vier im Skiff mit 07:32.51. Gegen Mittag startete Olivia Nacht im Skiff und wurde Zweite mit 08:21.35 bei 4 Booten in der Kategorie Elite, Leichtgewicht. Unser Elite-Team mit Patrick Birchmeier, Robert Bachmann, Anton Flohr und Felix Reber erreichte mit 06:39.76 den 2. Rang in der Serie für Elite Männer. Gute Zeiten ruderten Mitglieder dieses Teams auch im 2-.

Bei den Masters Männer ruderten David Bodmer und Günter Kraut-Giesen im Doppelzweier. Sie erreichten in beiden Serien über 1000m den 3. Platz mit einer Zeit von 04:19.31 im zweite Lauf. Ein beachtenswertes Resultat für die Alterskategorie G, denn die anderen Mannschaften waren in der jüngeren Kategorie F. Siehe Swissrowing Resultate.

Regatta Thalwil 2019

Frühlingshaftes Wetter machte die Regatta Thalwil über 6.5 km ab Zürcher Seebecken zum Vergnügen. Kaum Wellen und doch brauchten auch die stellsten Masters knapp 1 Minute mehr als vor einem Jahr. Damals wehte eine steife Bise bei 0 Grad.

Die Masters 1 erreichten das Ziel beim Steg des RC Thalwil in einer Zeit von 24:39 und errangen den 3. Platz von 14 Booten in der Kategorie 8+Masters.

Die Masters 2 lagen 1:42 hinter den Masters 1 und fuhren eine Zeit von 26:21 was für den 10. Rang bei den 14 Booten reichte.

Die Masters freuen sich, wenn wieder ein Junioren Achter des Ruderclub Baden in Thalwil startet. Schön wäre auch ein Frauen-Achter. Diesmal war Cox Sheetal die einzige Frau in den beiden Teams.

Rangliste Thalwil (an Stelle des erkrankten Conrad Munz ruderte Markus Kaufmann)

Masters 1 und Masters 2
Cox Sheetal steuerte Masters 2 souverän

Kanti-Achter Head of the River Race Amstardam

Der Kanti-Achter hat längst seinen Platz im Ruderclub Baden gefunden. Im Herbst beginnen die Gymnasiasten mit dem Rudertraining. Die Feuerprobe ist jeweils der Baden Achter Cup vor Weihnachten. Das Ziel ist das Head of the River Race, sei es in London oder in Amsterdam.


Auch 2018/19 war das Projekt ein grosser Erfolg. Mit im Boot waren auch Lernende der Berufsschule Baden. Man sah das Team am Sonntagmorgen und am Sonntagnachmittag auf der Limmat. Dies den ganzen Winter hindurch und bei jedem Wetter. So entsteht Teamgeist und die Ruderqualität wurde zusehends besser. Geleitet haben das Projekt die Trainer Pascal Berger, Till Bieri und Chantal Sieber. Cox war die Trainerin Sheethal Vattathara.

Am 14. März machten sich die 13 Ruderinnen und Ruderer im Alter von 15 bis 19 Jahren auf den Weg nach Amsterdam. Trotz starkem Wind war ein Training mit dem gemieteten Achter am Freitag möglich. Der Start des Rennens über 8 km am Samstag wurde wegen des Sturms abgesagt. Am Sonntag war der Start möglich. Das Kanti-Team ruderte mit voller Kraft und Sheetal hat die heiklen Kurven richtig angesteuert. Die Rennstimmung war super und verhalf zum ersten Rang in der Kategorie mit 33:44 Minuten. Der Leiter Jugendsport, Daniel Wiederkehr, freut sich, wenn möglichst viele Teilnehmende jetzt den Weg in den Jugendsport des RCB finden.

Heineken Cup Amsterdam

Sturm und Regen erwartete die Badener Eliteruderer am Wochenende vom 9. und 10. März auf der Amstel in Amsterdam. Am Samstag warf der Sturm die Planung für den legendären Heinekenroeivierkamp total über den Haufen. Statt des 2’500m Rennens und des 250m Sprint wurde der 750m Sprint vom Sonntag vorgezogen. 54 Achter warteten geduldig auf den Start (Vorjahr 35). Kälte und Wind verunmöglichten ein Aufwärmen der Athleten. Die Boote mussten mit viel Geschick in der Warteschlaufe gehalten werden.

Am Sonntag wurde um 06.30 angekündigt, dass jetzt der 2’500m Wettkampf und der 250m Sprint dank ruhigerem Wetter durchgeführt werden. Dafür hatte jetzt der Regen eingesetzt. Kalt und mit klappernden Zähnen im Boot warten, warten! Das 5’000m Rennen musste letztlich komplett abgesagt werden. Insgesamt hat jedoch die Rennleitung einen guten Job gemacht.

Leistungssportchef Günter und die Elite-Mannschaft samt Cox Chantal sind hart gefordert worden. Von den 54 gestarteten Booten erreichten sie den 40 Platz. Auf der Rückfahrt kämpfte sich Günter mit dem Bootsanhänger durch den Schneematsch. Dem Kanti-Achter, der am Wochenende vom 16. und 17. März am Head of the River Amstel (8.5 km) startet, wünschen wir mehr Wetterglück. Mehr dazu folgt im RCB-Kontakt 2019-1 ca. im Mai.

Heineken Roienvierkamp