Papiersammlung 2020

Die traditionelle Papiersammlung in Neuenhof zum Jahresbeginn stand erstmals unter der Leitung des neuen Vizepräsidenten Claudio Obrist. Er riskierte, das Ruderverbot an diesem Tag aufzuheben — unter der Bedingung, dass wer rudert auch Papier sammelt. Es hat funktioniert`! Über 30 Ruderer und Ruderinnen am Vormittag und eine etwa halb so grosse Equippe am Nachmittag des 11. Januar stemmten Altpapier und Karton in 6 Grosscontainer. Pro Teilneehmer heisst dies rund 2000 kg an der Strasse oder in Kellern aufladen, transportieren und in den Container stemmen — Ein Krafttraining sondergleichen, zum Glück bei gutem Wetter. Es wurde Abend, bis alle Bündel eingesammelt waren. Claudio Obrist dankt für den grossen Einsatz.

13.11.20 / CM

17. Baden Achter Cup

17 Achter-Boote sind am Baden Achter Cup gestartet. Es war ein spannendes Rennen am 7. Dezember 2019 über eine Distanz von 6.5 km am Samstagvormittag auf der Limmat. Der grosse Siegerpokal bleibt auch dieses Jahr in Baden. In der Kategorie Masters Damen wechselte der Damen-Pokal von Zürich nach Waldshut. Beim Nachwuchs siegte der Achter des neu gebildeten Teams der Kanti Wettingen in der Kategorie Junioren. Link zur Bildergalerie und zur Rangliste.

Der Baden Achter Cup ist in der Regel die letzte Regatta der Rudrerinnen und Ruderer vor Weihnachten mit Teilnehmenden aus den Ruderclubs Aarburg, Baden, Hallwilersee, Waldshut, Zug und Zürich. In drei Serien rudern die Mannschaften zuerst vom Bootssteg des Ruderclub Baden beim Kraftwerk Wettingen bis zur Oetwiler Brücke. Wie bei Flussregatten üblich, erfolgt der Start „fliegend“. Die Boote legen los und steigern ihr Tempo. Bei der Brückendurchfahrt wird die Startzeit erfasst. Dann wird auf einer Distanz von 6.5 km gekämpft. Die Kurven der Limmat müssen vom Cox (Steuermann/Steuerfrau) optimal angefahren werden. Beim Zieleinlauf am Steg des Ruderclub Baden wird angefeuert und applaudiert. Die Sieger/innen stehen erst nach der Auswertung aller Fahrten fest. Dazwischen geniessen die Athleten/Athletinnen den Brunch und wärmen die kalten Füsse im Clubhaus.

Die beste Zeit mit 21:23 Minuten fuhren die Badener „Senioren“ in der Altersgruppe von ca. 20 bis 30 Jahren. Die Badener „Masters 1″ (Männer in der Altersklasse Ü27) erreichten mit 23:17 Minuten die beste Zeit ihrer Kategorie. Das beste Boot“ Masters Mixed“ (4 Damen, 4 Herren) waren die Ruderer/innen vom Club Polytechniker, Zürich, mit einer Zeit vom 25:05. In der Kategorie „Masters Damen“ siegten diesmal die Ruderinnen des WSV aus Waldshut mit der Zeit von 26:27 Minuten. Der Baden Achter Cup ist nicht nur eine herausfordernde Regatta, sondern auch ein Treffen mit Ruderfreunden. Alle freuen sich jetzt schon auf das 8er Rennen im Dezember 2020.

Basel Head 2019, Bronze für Masters 1

Am Samstag, 16. November, fand bei schönstem Herbstwetter die 10. Austragung des Basel Head, einem Achterrennen auf dem Rhein, statt. Der Ruderclub Baden gehört zu den wenigen Clubs, die alle 10 Male eine Mannschaft stellen konnten, was vom OK lobend erwähnt wurde.

Über 100 Achtermannschaften aus acht Ländern fanden sich zu diesem grössten Anlass weit und breit ein. Die Masters der Herren stellten dabei mit 20 Mannschaften die drittgrösste Gruppe. Ähnlich wie beim Head in London wird in Zeitabständen von ca. 20 Sekunden gestartet, mit dem Unterschied, dass die Fahrrinne auf der ersten Streckenhälfte, rheinaufwärts bis zur Birsfelder Schleuse, viel enger ist.

Die Masters 1 wollten, nachdem sie in den letzten Jahren auf den Plätzen 5 – 8 klassiert waren, einen grossen Schritt vorwärts machen. Endlich die bisher immer etwas besser klassierten Berner vom Rowing Club zu schlagen war das Ziel. Schon an der Achter-Regatta in Solothurn vor 2 Wochen konnte die Zeitdifferenz im Vergleich zum Vorjahr merklich verringert werden.

Nach der Aufwärmrunde war der Start um 14.45 Uhr. Bei starker Strömung ging es zügig rheinaufwärts. Bald hatten sich die Badener ans voranfahrende Boot geheftet, konnten leider aber infolge der engen Fahrbahn nicht überholen. Am Bug rudernd hatte Hans Ackermann immer das Heck dieses Achters im Augenwinkel und verzweifelte manchmal, weil die Mannschaft Druck wegnehmen musste.

Die zuvor auf der Limmat einstudierte Wende um die berüchtigte Boje schafften die Bademer hervorragend. Sie endete allerdings mit einer kleinen Karambolage mit dem vorausfahrenden Boot, was die Mannschaft aber nicht aus dem Tritt brachte.

Beim Endspurt setzte das Team die letzten Kraftreserven ein, wohlwissend nach der Erfahrung von Solothurn (nach 38 Minuten 1 sec Vorsprung auf Blauweiss Basel), dass jede Sekunde zählt. 3. Platz, bestes Schweizer Boot mit 1 Sekunde Vorsprung auf Basel und 2 Sekunden Vorsprung auf Bern. Eine super Leistung für den Achter mit Hans Ackermann, Markus Wallat, Achim Gsell, Rainer Hövel, Michael Hagenbach, Andreas Pirscher, Sam Wyler (Cox), Peter Flohr (v.r.n.l) sowie Fredi Ammann (als Fotograf nicht auf dem Bild).

Textentwurf Hans Ackermann, Fotos Fredi Ammann / 20.11.19/CM

Bronze für Masters 1 Ruderclub Baden am BaselHead 2019
Siegerehrung Bronze für Masters 1 Ruderclub Baden am BaselHead (Foto Flickr)

8er Regatta Solothurn 2019

22 Achter starteten am 2. November 2019 in zwei Serien. Ab dem Start beim Zeltplatz oberhalb der Altstadt geht es 10 km um die Insel herum zurück an den Start. Die Masters 1 des RCB Baden erreichten den 2. Rang bei 7 Booten in der Kategorie Masters Männer mit einer Zeit von 38:20.19. Das schnellste Boot (RC Blaufweiss Basel 2) in der jüngeren Kategorie Elite schaffte die Distanz in 36:33.11 Minuten.

Die Masters 2 sind diesmal in der Kategorie Maxters Mixed gestartet und erreichten den 2. Rang von 5 Booten mit der Zeit von 42:45.02. Das beste Boot des RC Grenzach brauchte rund 2 Minuten weniger.

Rangliste Solothurn 2019

5 Boote gab es auch in der Kategorie Masters Frauen. Wer weiss: Wenn die Popularität des Achterruderns im Bereich Fitnesssport des RCB weiter zunimmt, ist nächstes Jahr (endlich) wieder ein Frauenboot aus Baden am Start. Die Solothurner Regatta hat zwar auch eine Wende wie beim Basel Head, doch ist sie steuertechnisch weniger heikel. Die Stimmung ist immer super und statt Altstadtkulisse mit vielen Zuschauern gibt es den schönen Blick auf den Weissenstein. Zudem ist das Startgeld günstiger und es wäre super, wenn sich künftig wieder mehr Teams melden.

Masters 1 Regatta Solothurn 2019
Masters 2 Mixed Regatta Solothurn 2019
Masters 2 Mixed Regatta Solothurn 2019

Herbstregatta 2019

Schönes Herbst-Ruderwetter und gute Stimmung prägten die RCB-Herbstregatta am 28. September 2019. Die Anmeldungen kamen mit zunehmender Kadenz gegen Ende der verlängerten Anmeldefrist. 6 Teams im Rennvierer und 7 Teams in Gig-Booten waren am Start. Kurzfristig konnte beim RC Aarburg ein zusätzliches Gig-Boot ausgeliehen werden.

Zuerst starteten die Rennboote (4x) im KO-System. Ensprechend dem Druchschnittsalter der Mannschaft gab es eine Adjustierung beim Start, womit der Zieleinlauf für den Start in die nächste Runde entscheidend war. Gleichzeitig wurde das Rennen damit auch für die vielen Zuschauerinnen und Zuschauer spannend. Den ersten Rang erreichten Andreas Pirscher, Stéphane Faivre, Ute Pirscher und Michael Hagenbach.

Für das Rennen der Gig-Boote (5x) wurden die Mannschaften nach dem Los bestimmt, wobei mit einer „Adjustierung“ ungefähr gleich starke Teams entstanden sind. Die Ruderer und Ruderinnen gaben auch hier Alles. Leider ist ein Boot versehentlich abgedrängt worden und beim Siegerboot rutschte der Jüngste vom Rollsitz, machte aber das Beste daraus. Sieger waren Manuel Burger, Klaus Dittmann, Jonathan Kaufmann, Luigi Zadra und Scott Bärlocher.

Zum Abschluss dankte Präsident David Bodmer dem Team Hans Ackermann und Franco Pinazza für das Risotto, Ruderchef Achim Gsell für die Organisation und der J. Stocker AG Neuenhof (BMW-Garage) für das Sponsoring, welches erlaubte, das Mittagessen gratis abzugeben. Olivia Nacht und Scott Bärlocher sind für ihren Einsatz und Erfolg an den Europameisterschaften in Griechenland geehrt worden. In der Kategorie U23 im 2x gewann Olivia die Goldmedaille und Scott erreichte Bronze.

Junioren an der Regatta Sursee 2019

Die Kurzstreckenregatta Sursee gehört zu den beliebtesten Regatten im Jugendsport. Die Distanz über knapp 500m schaffen auch U15 ohne Probleme. Die Zuschauer und Zuschauerinnen können die Starts aus nächster Nähe verfolgen und wer seinen Start schon hinter sich hat, beobachtet vom Ufer aus, was andere machen. Einmal mehr fand die Regatta am 22. September bei sonnigem Wetter statt.

Am Samstag zuvor startet die Regatta Sempachersee. Hier geht die Regatta über die ganze Seelänge von 6 km. Die Masters 1 vom RCB waren dabei, mit 27 weiteren Achtern. In der Kategorie Masters erreichten sie den 2. Rang. Gratulation!

Als erste stateten am Sonntagmorgen um 8 Uhr Jonathan Kaufmann und David Venzin im Doppelzweier der Kategorie Elite. Nach 9 Uhr war Ewan Mullholland im Skiff (U15) am Start. Nochmals ruderte er am Mittag mit Fabian Wetzel im Doppelzweier. Im Skiff (U13) war Nannah Ljuslinder am Start. Rückwärts an die Startposition rudern war nicht ganz einfach, aber auch sie hat es geschafft. Nochmals ein Skff war mit Olivia Chianese am Start. Auch sie ruderte noch im Doppelzweier, zusammen mit Jonathan Kaufmann.

Für fast alle Junioren und Juniorinnen war es die erste Regatta und ensprechend gross war die Anpannung schon beim Einwassern. Die Geduld und die guten Tipps der Trainer Nicole Bregenzer, Adam Schroeder und Till Bieri sowie von Claudio Obrist und Daniel Wiederkehr halfen über das Schwierigste hinweg und alle haben das Ziel erreicht. Es kommt wieder Schwung in unsere Juniorenabteilung und dafür gebührt ein grosses Dankeschön an die Ruderer/Ruderinnen, die den Start gewagt haben und an ihre Betreuer/Betreuerinnen.

RCB mit Erfolg an World Rowing Masters Regatta in Ungarn

Erfolgreiche RCB Masters an der WRMR 2019

An der World Rowing Masters Regatta vom 11. – 14. Sept in Velence / Ungarn haben die RCB-Ruderer Ewald Grobert, Andreas Pirscher, Günter Kraut-Giesen und David Bodmer in jeweils verschiedenen Kategorien und Bootsklassen erfolgreich teilgenommen.

Günter und David gewannen in ihrer Alterskategorie (G) im 2- wie schon in den Vorjahren ihren Lauf, diesmal mit der drittbesten Zeit der drei Läufe (21 Boote). Bloss eine RGM aus GBR / AUS sowie die Partner aus Ungarn waren in deren Lauf noch etwas schneller.

Danach räumten David und  Günter zusammen mit ihren beiden ungarischen Partnern Gabor Noe und Tivadar Nogradi bei den Riemenbooten in der G-Kategorie komplett ab:  Laufsieger mit Gesamtbestzeiten von den jeweils drei Läufen (16-21 Boote) im Vierer-ohne, im Vierer-mit und im Achter!
Insbesondere in den beiden Vierer Kategorien konnten die Dominatoren der letzten fünf Jahre, RUS und AUT, jeweils im gleichen Lauf Bord an Bord um 5 Sekunden und mehr distanziert werden. Steuerfrau war (Judit Meszaros, Präsidentin der Jurykommission ).

Bereits am ersten Regattatag belegten Andreas Pirscher und Ewald Grobert im 2x einen sehr guten 2. Rang in ihrem Lauf (bei 16 Läufen), hinter Deutscher Prominenz:  dem Olympiasieger Ansgar Wessling aus dem Olympiaachter von Seoul 1988 und dem dreifachen Leichtgewichts-Weltmeister Alwin Otten.
Im Skiff schauten für beide Ruderer am zweiten Wettkampftag jeweils in ihrer Alterskategorie ein 4. Rang in ihrem Lauf heraus. Am dritten Wettkampftag belegte Andreas in der Kategorie D einen sehr guten 3. Rang in seinem Lauf, während Ewald einen tollen Lauf-Sieg in der Kategorie E im Skiff nach Hause fahren konnte.
Am letzten Wettkampftag kämpfte der RCB Doppelzweier mit Andreas und Ewald  in einem Feld von 8 Booten gegen ein unglaublich starkes Boot aus Bulgarien. Bereits bei der Hälfte musste Andreas und Ewald den Bulgarischen Doppelzweier ziehen lassen und erreichten den hervorragenden 2. Rang.

Die fantastischen Rennen, die perfekten Bedingungen (Infrastruktur, Wetter, ruhiges Wasser) und die Stimmung auf dem Regattaareal am Lake Velence sowie die Gastfreundschaft in Ungarn bleiben für die Ruderer vom RC Baden  ein unvergessliches Erlebnis.

Auszug aus dem Bericht des Regattateams (vollständiger Beitrag hier)
Resultate, Fotos und Liste der Altersklassen unter Worldrowing

U23 EM in Griechenland

An den Europameisterschaften in Griechenland für Ruderer in der Alterskategorie U23 haben die Mitglieder des Ruderclub Baden eine Gold- und eine Bronzemedaille errudert. Oliva Nacht ist gemeinsam mit der Tessinerin Chiara Cantoni im leichten Doppelzweier gestartet. Vom Start weg lagen sie an der Spitze und bauten ihre Position Schlag für Schlag aus. Gut 3 Sekunden vor dem zweitplatzierten Boot aus Deutschland erreichten sie das Ziel nach 2000m in einem Feld mit internationaler Konkurrenz.
Scott Bärlocher startete ebenfalls im Doppelzweier mit Kai Schätzle aus Luzern. Aufgrund der vielen gemeldeten Boote mussten sie sich am Sonntagvormittag zuerst im Halbfinal für den A-Final qualifizieren. Am Nachmittag hatten sie einen guten Start im Final. Die Hauptkonkurrenten waren bärenstarke Weissrussen und ein starkes Boot aus Bulgarien. Dicht auf den Fersen waren die Ungaren, mit ihrem gefürchteten harten Endspurt. Diesmal waren die Schweizer 27 Hundertstel schneller und erreichten den 3. Patz. Die Bulgaren waren eine Sekunde früher am Ziel nach 2000m.
Insgesamt hat die Schweiz an den U23 Europameisterschaften 2019 3 Gold-, eine Silber und 4 Bronzemedaillen erreicht. Siehe Swissrowing.

U23 Weltmeisterschaften Sarasota

Olivia Nacht rudert auf den 5. Rang im leichten Skiff

Im A-Final der Leichtgewichts-Skiffs der Frauen war mit Olivia Nacht erfreulicherweise ein Schweizer Boot mit am Start. Sie fuhr als Newcomer in U23 ein sehr engagiertes Rennen gegen erfahrene Mitbewerberinnen. Wie schon in den Vorläufen war es die Oesterreicherin Tiefenthaler, die den schnellsten Start zeigte. Dicht gefolgt von den Booten aus Deutschland und Grossbritannien. Olivia Nacht handelte sich auf den ersten 500 Metern eine Bootslänge Rückstand ein und ruderte vorerst an vierter Stelle. Im Mittelteil der Strecke übernahm dann die Deutsche Reichhardt die Führung im Feld und baute ihren Vorsprung auf mehr als eine Bootslänge aus. Olivia Nacht hatte wie schon im Halbfinal mit der US-Amerikanerin Kennedy eine ebenbürtige Gegnerin und ruderte an fünfter Stelle in Ziel. Im letzten Streckenviertel konnte die Deutsche ihre Geschwindigkeit nicht halten und es war dann die Britin Duncan, welche die Führung übernahm und den WM-Titel für sich beanspruchte. Deutschland und Oesterreich holten die weiteren Medaillen. Olivia Nacht kam nochmals näher an die US-Amerikanerin und die Führenden heran, aber es blieb beim 5. Rang für die Badenerin. 

Scott Bärlocher rudert im 4x auf den 2. Platz im B-Final

Nach einem etwas verpatzten Halbfinal rehabilitiert sich der Doppelvierer im B-Final. Der Männer-Doppelvierer mit Linus Copes, Scott Bärlocher, Kai Schätzle und Pascal Ryser zeigte im B-Final eine deutlich verbesserte Leistung und war mit den starken Moldawiern die Ton angebende Mannschaft im Rennen. Am Ende konnte das Schweizer Boot den polnischen Angriff abwehren. Zweiter Platz hinter Moldawien bedeutet Schlussrang 8.

Quelle: Worldrowing/Swissrowing(Scott auf Platz 3)

Schweizer Meisterschaften 2019

Vom 5.-7. Juli fanden auf dem Rotsee in Luzern die Schweizer Meisterschaften statt. Der Ruderclub Baden durfte 7 Medaillen feiern.
Eine Medaille an den Schweizer Meisterschaften ist das Ziel jeder Ruderin und jedes Ruderers im Leistungssport. 929 Teilnehmende, darunter 20 vom Ruderclub Baden, waren am 5. bis 7. Juli auf dem Rotsee. Im Einer (Skiff) der Kategorie Männer kämpfte Scott Bärlocher vom RC Baden gegen die Top Shot Roman Röösli sowie Nico Stahlberg und erreichte den 3. Rang. Ende Juli wird er im Rahmen des Nationalkaders in Florida im Vierer an den U23 Weltmeisterschaften teilnehmen. Olivia Nacht, Mitglied im RC Baden und im SC Luzern ruderte diesmal unter der Flagge des Seeclub Luzern, da sie dort mit Gleichaltrigen in ihrer Leistungsklasse rudern kann. Ihr Team wurde gleich 2 mal Schweizer Meister und zwar im Doppelvierer und im Vierer ohne (Riemenvierer). Dann kam noch eine Silbermedaille im 8er hinzu. Olivia Nacht rudert ebenfalls an der U23 WM im Skiff.  Zuerst feierte Olivia die Goldmedaillen in ihrer Heimat, dem Ruderclub Baden, und anschliessend in Luzern. Im ebenfalls hart umkämpften Feld der Riemenzweier Männer Elite erreichten Anton Flohr und Felix Reber Silber. Ruderer/Ruderinnen, die älter als 27 Jahre, sind rudern an der SM in der Kategorie Masters, in entsprechenden Altersklassen (A-G). Andreas Pirscher und Ewald Grobert (E) erreichten souverän den 1. Rang im Doppelzweier. Später ruderte Andreas noch im Doppelvierer mit dem RC Kreuzlingen und erreichte dort den 3. Rang.
Der massive Gewittersturm über dem Rotsee brach am Samstagnachmittag gerade los, als Andreas Pirscher an den Siegersteg rudern wollte. Plötzlich flogen die Fetzen und der Wind peitschte den Rotsee in einem selten gekannten Ausmass. Nach 2 Stunden war der Spuk vorbei. Dafür herrschte am Sonntag ideales Ruderwetter und auch für die SM-Feier im RCB an der Limmat war das Wetter ideal. Der Präsident dankte dem Ü-60-Team, vertreten durch Charly Sigrist, für die Erstellung des Aussenschranks, der nun alle Ausleger aufnimmt uns sich bereits hervorragend bewährt hat.