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Daniel Wiederkehr (mit Velohelm) im Kreise von Freunden und Familie.

Kurt Wiederkehr: Eigentlich hätten die Windverhältnisse schon gestern (Samstag) ein reguläres Ruderrennen nicht zugelassen. Am Sonntag war es dann noch schlimmer, und alles wurde abgesagt. Das gab uns die Gelegenheit, Daniel zu treffen. Wie auch die Bilder zeigen, geht es ihm sehr gut. Sein Vorlauf wurde von heute auf morgen 8.8. 1220 (d.h. 1720 CH Zeit) verschoben.

Aktuell aus Rio; erste zwei Tage

publiziert am 08.08.16

Windböen und ein Weckruf

Der erste Gewinner bei den Ruderwettkämpfen ist der Wind. Gestern Sonntag mussten sämtliche Wettkämpfe wegen zu starker Böen abgesagt werden, betroffen war auch der Vorlauf des Leichtgewichts-Doppelzweiers mit Michael Schmid und Daniel Wiederkehr. Überraschend kam die Absage allerdings nicht wirklich, schon am Samstag hattendie Sportler einen Vorgeschmack darauf erhalten, was sie erwartet. Speziell auf den mittleren 1000 Metern grenzten die Bedingungen in den leichteren Bootsklassen an Irregularität.

Noch weit von der Bestform entfernt zeigte sich der Leichtgewichts-Vierer-ohne. Die Medaillenaspiranten Mario Gyr, Simon Niepmann, Simon Schürch und Lucas Tramèr mussten sich überraschend den Italienern und den Chinesen geschlagen geben, qualifizierten sich aber doch direkt für die Halbfinals von morgen Dienstag. Niepmann sprach von einem Weckruf, sah aber für die letztjährigen Weltmeister auch Positives: Nicht schlecht ist vielleicht, dass wir nach diesem Resultat in der Favoritenliste nicht zuoberst sind.»

Der Doppelvierer (Barnabé Delarze, Roman Röösli, Augustin Maillefer, Nico Stahlberg) verpasste als Dritter hinter Australien und Polen den direkten Sprung in den A-Final um lediglich 24  Hundertstel und muss heute im Hoffnungslauf einen der ersten beiden Plätze belegen. Die Zürcher Oberländer Geheimfavoritin Jeannine Gmelin wurde zwar fast aus der eigenen Bahn geworfen, erreichte aber dennoch souverän die Viertelfinals. (SDA/mke)/Tages Anzeiger 8.8.2016